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Bischof Franz-Peter bei Papst Benedikt Audienz in Rom

Papst Benedikt XVI. empfängt
Limburger Bischof Franz-Peter

Ein Jahr nach seiner Amtseinführung hat Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im Vatikan mit Papst Benedikt XVI. gesprochen. Der Limburger Bischof nahm an der Generalaudienz teil und hatte anschließend die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung mit dem Papst .

Dem Heiligen Vater hat Tebartz-van Elst sein aktuelles Buch „Wer glaubt, sieht mehr“ überreicht. Mit diesem neuen Buch will Bischof Franz-Peter Mut zum neuen Anfang in der Kirche machen und Bereitschaft zur Bewegung wecken. Darin zeigt er Perspektiven mit geistlichen Prioritäten auf, „die Glaube und Leben so zusammen schauen lassen, dass Orientierung wächst.“ Der Glaube an Ostern und die Auferstehung gibt dem Leben nach Überzeugung von Franz-Peter Tebartz-van Elst eine andere und neue Sichtweise: „Er lässt in manchem scheinbaren Mangel eine verborgene tiefere Fülle entdecken. Mit den Augen des Glaubens erschließt sich ein Mehrwert des Lebens.“

Bereitschaft zur Erneuerung

Wer die Unruhe mancher Veränderungen annimmt, findet nach den Worten des Bischofs Gelassenheit und Weitsicht, „dass Gott in allem Wandel treu bleibt. Diese Einsicht schenkt einen größeren Mut zur Zukunft und eine lebendigere Wachsamkeit für die Zeichen der Zeit.“ Das aktuelle Buch wolle helfen, dass „mehr“ in den Blick komme: Wenn in der Religionspädagogik die neue Bedeutung der Kraft von religiösen Bildern betont werde, zeige sich, „wie wichtig eine katechetische, liturgische und spirituelle Sehschule für die Vermittlung des christlich-kirchlichen Glaubens wird“. Das „dritte Auge“, mit dem der glaubende Mensch mehr sehe, sei aber mehr als eine Methodik oder Didaktik: „Es ist der geistliche Blick nach innen, aus dem eine andere Wahrnehmung der Welt erwächst, die uns umgibt“. Wo diese Perspektive zur Priorität werde, verändere sich auch die Pastoral: „Der Blick wird wesentlicher und die Bereitschaft zur Erneuerung zuversichtlicher.“

Glauben schafft Vertrauen

Die Angst vor Veränderung sitzt nach Ansicht des Bischofs tief „in unserer Gesellschaft und in unseren Gemeinden, weil persönliche Unsicherheiten uns hemmen“. Wer ahne, „wie weit der Mensch im Bund mit Jesus Christus kommen kann“, verliere die Angst vor Veränderung. Wer im Glauben nie Fernsicht erlebt habe, dessen Lebensblick werde durch Veränderungen schneller getrübt. „Je weiter der Überblick des Glaubens, desto größer das Vertrauen in den Übergang“, schreibt Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst in seinem neuen Buch, das zahlreiche Bilder aus dem Limburger Dom enthält und Erfahrungen aus dem „Haus am Dom“ schildert – dem Kultur- und Bildungszentrum des Bistums in Frankfurt am Main.

• Die Homepage des Bistums Limburg: [⇒ Link]
• Die deutschsprachige Webseite des Papstes: [⇒ Link]
• Das Buch "Wer glaubt, sieht mehr" ist im Buchhandel erhältlich: [⇒ Amazon]

Bistum Limburg, Foto: Fotografia Felici/Rom

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608 Seitenaufrufe seit dem 21.01.09     Letztes Update: 25.01.09