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APRIL, APRIL!
Nein, die Büros der Pfarrei werden nicht mit einem Rohrpost-System verbunden. Mit dieser - doch recht teuren Idee - haben wir Sie diesmal in den April geschickt.

Und so haben wir die Josefiner in den vergangenen Jahren veräppelt:
2014 Tebartz-van Elst wird Pfarrvikar in St. Josef [⇒ mehr]
2013 Pfarrer Metzler wird Präfekt der Glaubenskongregation [⇒ mehr]
2012 Die Josefsgemeinde wird dem Bistum Mainz zugeschrieben [⇒ mehr]
2011 Bei seinem Deutschlandbesuch hält Papst Benedikt XVI. eine Messe in er Josefskirche [⇒ mehr]
2010 Die Kollekte ist nun auch bargeldlos mit dem Spend-o-Maten möglich [⇒ mehr]
2009 Nur noch mit der "Josefcard" ist der Zugang zur Kirche möglich [⇒ mehr]
2008 Der Kirchturm wird frisch gestrichen - und zwar giftgrün [⇒ mehr]

Neues System Pfarrbüro mit Kontaktstellen verknüpft

Neues Rohrpost-System in Betrieb genommen
Investition erleichtert Zusammenarbeit

Die Büros an den Kirchorten sind nun noch besser mit dem Zentralen Pfarrbüro an der Josefskirche verknüpft. In der Woche vor Ostern ist neben der neuinstallierten IT-Anlage auch das Rohrpost-System in Betrieb gegangen. Es erleichtert die Zusammenarbeit der pastoralen Mitarbeiter, die über den gesamten Frankfurter Osten verteilt sind.

Mit der Rohrpost können Dokumente, wie Liedzettel oder handgeschriebene Kirchenbuch-Einträge, quer durch die Pfarrei versendet werden. "Für eine Osterkerze sind die Rohrpost-Kapseln zu klein", sagt Pfarrer Michael Metzler, "aber im Probebetrieb haben wir mit der Rohrpost 200 kleinere Osternachtskerzen in den Riederwald schicken können." Angeschlossen an das System sind die Büros an den Kirchen Herz Jesu in Fechenheim, Heilig Geist im Riederwald, Maria Rosenkranz in Seckbach, sowie die Profilzentren St. Michael im Nordend und Heilig Kreuz am Bornheimer Hang.

Kosten rechnen sich

Der Verwaltungsrat hat für die Baukosten einen Etat von 550.000 Euro festgesetzt. Die Rohre führen überwiegend entlang des U-Bahn-Tunnels der Linie U4, was die Kosten erheblich senkte, da nur wenig Aushub-Arbeiten in Auftrag gegeben werden mussten. Allerdings musste für die Anbindung des Fechenheimer Kirchortes ein Rohrpost-Rohr unter der Wächtersbacher Straße und der Straße Alt-Fechenheim gelegt werden. Insbesondere an der Mainkur entwickelten sich die unterirdischen Arbeiten als schwierig, was durch die bergmännische Bauweise die Kosten beinahe verdoppeln ließ.

"Wir werden die Investitionskosten wieder reinholen", versichert Monsignore Michael Metzler. Schließlich würden durch das nahezu wartungsfreie Rohrpost-System Portokosten gespart, da "hausinterne" Mitteilungen nicht mehr auf dem postialischen Wege versandt werden müssen. Diese Kosten wurden pro Kalenderjahr auf einige Dutzend Euro geschätzt.

Rohrpost-System

Gefördert wurde das Rohrpost-System auch vom Bistum. "Wir freuen uns, dass die Pfarreien neuen Typs mit kreativen Ideen das Beste aus den Pfarrei-Zusammenschlüssen machen", heißt es in einer Stellungnahme aus Limburg. Sollte sich das System bewähren, könnte die Anlage mit anderen Pfarreien verknüpft werden. "Die Rohrpost eignet sich besonders für entlegene Gemeinden im Westerwald, damit diese näher an das Bistums-Geschehen rücken."

Zukunftsweisend mit Blick auf Priestermangel

Angesichts sinkender Priesterzahlen wird dem Rohrpost-System eine große Bedeutung in der Zukunft zugesprochen. So können künftig Gottesdienste auch ohne Priester vor Ort angeboten werden. "Wir planen eine Video-Live-Übertragung", erklärt Pfarrer Metzler, "alle Internet-Leitungen wurden hierzu gerade verlegt. Künftig können wir direkt nach der Wandlung Hostien versenden." Bis eine Rohrpost-Kapsel von Bornheim bis Fechenheim gesendet wurde, vergehen gerade einmal fünf Minuten.

Text: Jakob M. Mierscheid

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